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Therapie nach Maß Heilmassage Wien 1050

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Behandlung in Wien-Margareten, 1050

AORT Wien – Autonome Osteopathische Repositionstechnik

Den Körper in eine Position bringen, in der Spannung nachlassen kann

Die Autonome Osteopathische Repositionstechnik (AORT) ist eine sanfte und präzise manuelle Behandlungsmethode für schmerzhafte und verspannte Strukturen.

Anders als bei kräftigen Druck-, Dehn- oder Tiefentechniken wird die betroffene Region zunächst nicht stärker belastet.

Stattdessen suche ich einen charakteristischen druckempfindlichen Punkt – einen sogenannten Tenderpoint – und bringe den Körper anschließend langsam in eine Position, in der dieser Punkt deutlich weniger empfindlich wird.

Diese entlastende Stellung wird in der Regel für etwa 90 Sekunden gehalten.

Danach führe ich den Körper langsam in die Ausgangsposition zurück und überprüfe denselben Punkt erneut.

Nicht gegen die Spannung arbeiten – sondern eine Position finden, in der sie nachlassen kann.

Genau dieses Prinzip macht AORT zu einer besonderen Ergänzung meiner manuellen Behandlung.

Tenderpoints als Wegweiser

Eine zentrale Rolle bei AORT spielen Tenderpoints.

Das sind klar lokalisierbare, druckempfindliche Punkte, die ich bei der manuellen Untersuchung gezielt aufsuche.

Der Tenderpoint erfüllt während der Behandlung gleich zwei Aufgaben:

Er hilft mir bei der Befundung und dient gleichzeitig als unmittelbare Rückmeldung bei der Suche nach der richtigen Position.

Während ich den betreffenden Körperabschnitt langsam positioniere, kontrolliere ich immer wieder die Empfindlichkeit des Punktes.

Wird er deutlich weniger schmerzhaft, zeigt mir das, dass ich eine günstige Behandlungsposition gefunden habe.

Schon kleine Veränderungen von Winkel und Körperstellung können dabei einen erheblichen Unterschied machen.

Der Tenderpoint zeigt mir, wann die Position stimmt.

Propriozeption – das innere Wahrnehmungssystem des Körpers

Ein wichtiger Erklärungsansatz der AORT ist die Propriozeption.

Sie bezeichnet die Wahrnehmung der eigenen Körperstellung, Bewegung und Muskelspannung.

In Muskeln, Sehnen und Gelenkregionen befinden sich zahlreiche spezialisierte Rezeptoren. Sie informieren das Nervensystem fortlaufend darüber, wie stark ein Muskel gespannt ist, wie sich ein Körperabschnitt bewegt und in welcher Stellung sich ein Gelenk befindet.

Dadurch weiß unser Körper auch mit geschlossenen Augen, ob beispielsweise ein Arm gebeugt oder gestreckt ist.

AORT nutzt das Zusammenspiel zwischen Körperposition, Muskelspannung und sensorischer Rückmeldung.

Wird eine schmerzhafte Region in eine entlastende Stellung gebracht, verändern sich Muskellänge, Gewebespannung und die propriozeptiven Informationen aus diesem Bereich.

Diese Verbindung bildet einen wesentlichen theoretischen Hintergrund der Methode.

Wie läuft eine AORT-Behandlung ab?

Der Ablauf folgt einem klaren Prinzip.

1. Tenderpoint finden

Ich taste die betreffende Region ab und lokalisiere einen charakteristischen druckempfindlichen Punkt.

Seine Empfindlichkeit dient als Ausgangsbefund.

2. Entlastende Position suchen

Der betreffende Körperabschnitt wird von mir langsam und passiv in unterschiedliche Richtungen positioniert.

Währenddessen überprüfe ich immer wieder denselben Tenderpoint.

3. Empfindlichkeit deutlich reduzieren

Die Körperstellung wird fein angepasst, bis der zuvor schmerzhafte Punkt möglichst deutlich weniger empfindlich ist.

Dabei können bereits kleine Positionsänderungen entscheidend sein.

4. Position halten

Die gefundene Stellung wird normalerweise für etwa 90 Sekunden ruhig gehalten.

Während dieser Zeit bleibt die betroffene Region möglichst entspannt.

5. Langsam zurückführen

Anschließend führe ich den Körperabschnitt kontrolliert und ohne schnelle Bewegung in seine Ausgangsstellung zurück.

6. Erneut überprüfen

Zum Abschluss teste ich denselben Tenderpoint erneut.

Dadurch lässt sich unmittelbar feststellen, wie sich seine Druckempfindlichkeit gegenüber dem Ausgangsbefund verändert hat.

Finden. Positionieren. Halten. Zurückführen. Prüfen.

Warum heißt AORT Repositionstechnik?

„Reposition“ bezeichnet bei AORT die gezielte therapeutische Positionierung des betreffenden Körperabschnitts.

Dabei suche ich die Stellung, in der die untersuchte Struktur möglichst entspannt und der Tenderpoint deutlich weniger empfindlich wird.

Das kann beispielsweise bedeuten, einen Körperabschnitt etwas zu beugen, zu drehen, seitlich zu neigen oder mehrere kleine Positionsveränderungen miteinander zu kombinieren.

Die endgültige Stellung wird nicht nach einem starren Winkel eingestellt.

Der Tenderpoint entscheidet mit.

Ich verändere die Position so lange, bis sich seine Empfindlichkeit deutlich reduziert.

Dadurch entsteht eine sehr individuell auf den jeweiligen Befund abgestimmte Behandlung.

Von Strain and Counterstrain zur AORT

Die historischen Wurzeln der Methode liegen beim amerikanischen Osteopathen Dr. Lawrence H. Jones.

Jones beobachtete in den 1950er-Jahren bei einem Patienten mit starken Rückenbeschwerden, dass eine bestimmte schmerzarme Lagerungsposition eine deutliche Veränderung bewirkte.

Aus dieser Beobachtung entwickelte er systematisch das später als Strain and Counterstrain bekannte Behandlungskonzept.

Der niederländische Osteopath Raphael van Assche, Mitbegründer der Wiener Schule für Osteopathie, griff dieses Prinzip später auf und entwickelte daraus die Autonome Osteopathische Repositionstechnik (AORT).

Dabei wurde das ursprüngliche Konzept um weitere Punkte und zusätzliche manuelle Elemente erweitert.

AORT besitzt damit seine Wurzeln im osteopathischen Counterstrain-Konzept und entwickelte sich daraus zu einem eigenständigen Behandlungssystem.

Typische Einsatzbereiche von AORT

AORT eignet sich insbesondere bei:

schmerzhaften Muskelverspannungen

erhöhtem Muskeltonus

ausgeprägten Tenderpoints

druckempfindlichen Muskelregionen

Nackenbeschwerden

Schulterbeschwerden

Rückenbeschwerden

Beschwerden der Lendenwirbelsäule

muskulären Dysbalancen

funktionellen Bewegungseinschränkungen

gelenknahen muskulären Beschwerden

Überlastungsbeschwerden

funktionellen Beschwerden nach Verletzungen

postoperativen Beschwerden nach entsprechender Heilungsphase

sehr empfindlichen und schmerzhaften Muskelregionen

Besonders interessant ist die Methode, wenn ein Bereich auf kräftige manuelle Reize sehr empfindlich reagiert.

Sanfte Technik – präzise Handarbeit

AORT arbeitet mit sehr wenig Kraft.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Behandlung unspezifisch ist.

Im Gegenteil: Der Tenderpoint muss zunächst präzise gefunden werden.

Während der anschließenden Positionierung muss ich mit meinen Händen wahrnehmen, wie sich seine Empfindlichkeit verändert.

Manchmal entscheidet eine kleine Veränderung der Gelenkstellung darüber, ob der Punkt unverändert empfindlich bleibt oder deutlich ruhiger wird.

Genau diese Feinabstimmung macht die Methode aus.

AORT wird dabei vollständig manuell und ohne Gerät durchgeführt.

AORT als Teil von Therapie nach Maß

Nicht jede schmerzhafte Muskelregion braucht denselben Reiz.

Bei einem Befund kann eine intensive Triggerpunktbehandlung sinnvoll sein. Eine andere Struktur reagiert besser auf langsamen myofaszialen Zug. Und bei einem sehr empfindlichen Tenderpoint kann AORT eine völlig andere Möglichkeit bieten.

Gerade deshalb passt die Methode gut in mein Behandlungskonzept:

Ich kann AORT gezielt einsetzen und je nach Befund mit anderen manuellen Verfahren verbinden.

Nicht stärker drücken – anders behandeln.

AORT bei Therapie nach Maß in Wien

Die Autonome Osteopathische Repositionstechnik nutzt einen ungewöhnlichen, aber sehr klaren Behandlungsweg:

Der schmerzhafte Punkt wird nicht unmittelbar intensiv bearbeitet.

Stattdessen suche ich eine Körperposition, in der seine Empfindlichkeit deutlich nachlässt, halte diese Stellung und überprüfe anschließend erneut.

Tenderpoint finden.

Entlastende Position einstellen.

Etwa 90 Sekunden halten.

Langsam zurückführen.

Erneut prüfen.

AORT – Autonome Osteopathische Repositionstechnik bei Therapie nach Maß in Wien

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