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Therapie nach Maß Heilmassage Wien 1050

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Behandlung in Wien-Margareten, 1050

Marnitztherapie in Wien

Schlüsselzonenmassage nach Dr. Harry Marnitz

Die Marnitztherapie, auch Schlüsselzonenmassage nach Dr. Marnitz genannt, ist eine präzise manuelle Behandlungsmethode für Beschwerden des Bewegungsapparates.

Charakteristisch ist die Verbindung aus systematischer Befunderhebung und kleinflächiger Tiefenbehandlung von Muskulatur, Sehnen, Muskel-Sehnen-Übergängen, Bändern und gelenknahen Strukturen.

Dabei wird nicht automatisch dort behandelt, wo der Patient Schmerzen empfindet.

Zunächst wird untersucht, welche Strukturen tatsächlich auffällig sind und ob sogenannte Schlüsselzonen mit dem Beschwerdegebiet zusammenhängen.

Befunden nach Schema – behandeln nach Befund.

Dieser Grundsatz macht die Marnitztherapie für mich zu einer der präzisesten Methoden innerhalb der manuellen Behandlung.

Dr. Harry Marnitz und die Schlüsselzonenmassage

Dr. Harry Marnitz entwickelte sein Behandlungskonzept um die Mitte des 20. Jahrhunderts.

Sein ursprüngliches System umfasste neben der von ihm entwickelten Tiefenmassage auch spezielle Dehnungen, manuelle Techniken und bewegungstherapeutische Elemente.

Bekannt wurde insbesondere seine spezielle Massagetechnik unter dem Namen Schlüsselzonenmassage nach Dr. Marnitz.

Marnitz betrachtete Beschwerden des Bewegungsapparates nicht ausschließlich lokal.

Er unterschied zwischen einem Wurzelgebiet, häufig im Bereich der Wirbelsäule, und den dazugehörigen Regionen der Peripherie, beispielsweise an Armen oder Beinen.

Was sind Schlüsselzonen?

Nach dem Marnitz-Konzept können zwischen Wurzelgebiet und Peripherie funktionelle beziehungsweise reflektorische Zusammenhänge bestehen.

Dabei können sich außerhalb des eigentlichen Schmerzgebietes auffällige Geweberegionen finden.

Diese bezeichnete Marnitz als Schlüsselzonen.

Für die Behandlung bedeutet das:

Ein Schmerz im Arm führt nicht automatisch dazu, ausschließlich den Arm zu behandeln. Bei bestimmten Beschwerden kann auch die entsprechende Wirbelsäulen-, Schulter- oder Nackenregion für die Befunderhebung interessant sein.

Dasselbe Prinzip gilt umgekehrt.

Nicht nur fragen: Wo tut es weh?

Sondern untersuchen: Wo befindet sich der auffällige Befund?

Die systematische Befunderhebung

Die Untersuchung erfolgt nach dem von Marnitz entwickelten Schema.

Mit meinen Fingern taste ich die anatomischen Strukturen gezielt ab und vergleiche ihre Beschaffenheit mit dem umliegenden Gewebe und der Gegenseite.

Dabei achte ich unter anderem auf:

Muskelspannung und Hartspannzonen

Muskelverläufe und Muskelränder

Muskelursprünge und Muskelansätze

Sehnen

Muskel-Sehnen-Übergänge

Bänder

gelenknahe Strukturen

Druckempfindlichkeit

auffällige Gewebebeschaffenheit

funktionell zusammenhängende Regionen

mögliche Schlüsselzonen

Entscheidend ist anschließend die Bewertung des Tastbefundes.

Nicht jeder untersuchte Bereich wird behandelt.

Ich konzentriere mich gezielt auf Strukturen, die sich im Seitenvergleich oder gegenüber dem normalen Gewebebefund auffällig zeigen.

Genau deshalb ist ein guter Tastsinn bei der Marnitztherapie so wichtig.

Wie wird bei der Marnitztherapie behandelt?

Die Marnitzmassage ist eine kleinflächige, anatomisch orientierte Tiefenmassage.

Charakteristisch sind insbesondere kurze Längs- und Querfriktionen.

Diese werden überwiegend mit Fingerkuppen und Daumen ausgeführt.

Eine Sehne wird anders behandelt als ein Muskelbauch. Ein Muskelansatz benötigt eine andere Fingerposition als ein Muskelrand oder eine gelenknahe Struktur.

Die Finger folgen deshalb nicht einem vorgegebenen Massageablauf, sondern der Anatomie der jeweiligen Struktur.

Je nach Befund kann ich:

entlang eines Muskels arbeiten

Muskelränder gezielt behandeln

quer oder längs an einer Sehne arbeiten

Muskel-Sehnen-Übergänge einbeziehen

Ansätze und Ursprünge aufsuchen

Hartspannzonen behandeln

gelenknahe Strukturen berücksichtigen

Schlüsselzonen in die Behandlung integrieren

Zusätzlich können spezielle Dehnungen und weitere manuelle Techniken das Behandlungskonzept ergänzen.

Kleine Griffe – sehr gezielte Wirkung auf die ausgewählte Struktur.

Warum anatomische Präzision entscheidend ist

Bei der Marnitztherapie können wenige Millimeter einen Unterschied machen.

Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen, Gelenkstrukturen sowie benachbarte Nerven und Gefäße liegen teilweise unmittelbar nebeneinander.

Deshalb reicht es nicht, nur ungefähr zu wissen, wo ein Muskel liegt.

Ich muss mit meinen Fingern unterscheiden können:

Wo verläuft der Muskel? Wo liegt sein Rand? Wo beginnt die Sehne? Wo befindet sich der Ansatz? Welche Struktur liegt direkt daneben?

Diese Verbindung aus Anatomiekenntnis und Palpation ist für mich das Herzstück der Marnitztherapie.

Typische Einsatzbereiche der Marnitztherapie

Die Methode eignet sich besonders bei Beschwerden, bei denen muskuläre, tendomuskuläre und gelenknahe Strukturen eine wesentliche Rolle spielen.

Typische Einsatzbereiche sind:

Nacken- und Schulterbeschwerden

Schulter-Arm-Beschwerden

Rückenbeschwerden

Beschwerden der Brust- und Lendenwirbelsäule

muskuläre Hartspannzonen

schmerzhafte Muskelregionen

Tendomyosen

Sehnen- und Muskel-Sehnen-Beschwerden

funktionelle Bewegungseinschränkungen

muskuläre Dysbalancen

Überlastungsbeschwerden

Beschwerden der Extremitäten

bestimmte Kopfschmerzformen mit muskulärer Beteiligung

Beschwerden nach Verletzungen

postoperative Beschwerden nach entsprechender Heilungsphase

funktionelle Beschwerden des Bewegungsapparates

muskuläre Begleitbeschwerden bei Lymphödempatienten

Welche Bereiche behandelt werden, entscheidet sich anhand des individuellen Tastbefundes und der funktionellen Zusammenhänge.

Marnitztherapie – eine Methode, die meine Arbeit geprägt hat

Die Marnitztherapie begleitet mich praktisch seit Beginn meiner therapeutischen Laufbahn.

Bereits 2004 erstellte ich ein eigenes kompaktes Nachschlagewerk zur Marnitztherapie.

Später unterrichtete ich die Methode über viele Jahre und verband sie in meiner Lehrtätigkeit eng mit Anatomie in vivo – also dem Auffinden anatomischer Strukturen direkt am menschlichen Körper.

Diese intensive Beschäftigung mit der Methode hat auch meine gesamte manuelle Arbeitsweise geprägt:

Strukturen nicht nur kennen, sondern mit den Händen finden, unterscheiden und beurteilen können.

Marnitztherapie bei Therapie nach Maß in Wien

Die Stärke der Marnitztherapie liegt für mich in ihrer Systematik und Präzision.

Zuerst werden mögliche Zusammenhänge und Schlüsselzonen untersucht. Danach suche ich die einzelnen anatomischen Strukturen gezielt mit meinen Händen auf.

Behandelt wird dort, wo sich im Befund eine relevante Auffälligkeit zeigt.

Befunden nach Schema.

Strukturen präzise ertasten.

Schlüsselzonen erkennen.

Behandeln nach Befund.

Marnitztherapie – Schlüsselzonenmassage nach Dr. Harry Marnitz bei Therapie nach Maß in Wien

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