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Behandlung in Wien-Margareten, 1050
Manuelle Lymphdrainage in Wien
Sanfte Hautverschiebung zur Behandlung von Schwellungen und Ödemen

Die manuelle Lymphdrainage (MLD) ist eine spezielle Massagetechnik zur Behandlung von Schwellungen und zur Unterstützung des Lymphabflusses.
Sie unterscheidet sich deutlich von einer klassischen Muskelmassage.
Viele der für die Behandlung wichtigen Lymphgefäße liegen relativ oberflächlich. Deshalb wird nicht kräftig in die Muskulatur gearbeitet, sondern mit langsamen, rhythmischen und fein dosierten Hautverschiebungen.
Sanft bedeutet hier nicht schwach – sondern anatomisch angepasst.
Die besondere Wirkung der Lymphdrainage entsteht aus dem Zusammenspiel von Grifftechnik, Richtung, Rhythmus und Behandlungsaufbau.
Das Lymphsystem – der Rücktransport aus dem Gewebe
Unser Gewebe wird ständig mit Flüssigkeit versorgt.
Über die feinsten Blutgefäße gelangt Flüssigkeit in den Raum zwischen den Zellen. Ein großer Teil wird wieder über das Gefäßsystem aufgenommen, während ein weiterer Teil vom Lymphsystem übernommen wird.
Die feinen Lymphgefäße nehmen dabei unter anderem Flüssigkeit und Eiweiße aus dem Gewebe auf.
Über immer größere Lymphgefäße und Lymphknoten wird die Lymphe weitertransportiert und schließlich wieder dem venösen Blutkreislauf zugeführt.
Ist dieser Abtransport beeinträchtigt oder fällt mehr Flüssigkeit an, als ausreichend weitertransportiert werden kann, entsteht eine Schwellung beziehungsweise ein Ödem.
Genau hier setzt die manuelle Lymphdrainage an.
Wie wird manuelle Lymphdrainage durchgeführt?
Die heute verwendeten Techniken wurden insbesondere durch Dr. Emil Vodder und Estrid Vodder systematisiert.
Zu den klassischen Griffen gehören:
Stehende Kreise
Pumpgriff
Schöpfgriff
Drehgriff
Die Hände arbeiten dabei anders als bei einer klassischen Massage.
Die Haut wird sanft aufgenommen und in eine bestimmte Richtung verschoben. Der Druck baut sich langsam auf und wird anschließend wieder gelöst.
Aus dieser wiederkehrenden Bewegung entsteht der charakteristische ruhige und rhythmische Ablauf der Lymphdrainage.
Die Grifftechnik wird dabei an Körperregion, Gewebebeschaffenheit und Art der Schwellung angepasst.
Warum beginnt die Behandlung nicht einfach an der Schwellung?
Bei einem deutlich geschwollenen Arm oder Bein erscheint es zunächst logisch, direkt dort mit der Behandlung zu beginnen.
Die Lymphdrainage betrachtet jedoch den gesamten Abflussweg.
Damit Flüssigkeit aus einer geschwollenen Region weitertransportiert werden kann, müssen die entsprechenden körpernahen Bereiche und verfügbaren Abflusswege berücksichtigt werden.
Deshalb werden je nach Befund zunächst zentrale beziehungsweise körpernahe Regionen vorbereitet.
Anschließend wird die betroffene Region schrittweise in die Behandlung einbezogen.
Nicht nur dort arbeiten, wo sich Flüssigkeit staut – sondern den Weg berücksichtigen, über den sie abtransportiert werden soll.
Genau dieser systematische Aufbau unterscheidet die manuelle Lymphdrainage von einer rein lokalen Behandlung einer Schwellung.
Typische Einsatzbereiche der manuellen Lymphdrainage
Die manuelle Lymphdrainage wird insbesondere bei Ödemen und Schwellungszuständen eingesetzt.
Typische Einsatzbereiche sind:
primäre Lymphödeme
sekundäre Lymphödeme
postoperative Schwellungen
posttraumatische Ödeme nach Verletzungen
Schwellungen nach orthopädischen Eingriffen
Schwellungen nach Gelenkoperationen
postoperative Ödeme nach plastisch-chirurgischen Eingriffen
Schwellungen im Gesicht nach Operationen
Schwellungen nach größeren Gewebeverletzungen
Lymphödeme nach Entfernung oder Schädigung von Lymphknoten
Lymphödeme nach Bestrahlungen
Armlymphödeme nach Brustkrebsbehandlungen
Lymphödeme nach Operationen im Unterbauch- und Beckenbereich
Schwellungen nach Prostataoperationen
chronische venös-lymphatische Schwellungen
Lipödem als Bestandteil eines umfassenderen Behandlungskonzeptes
chronische Schwellungen der Extremitäten
Schwellungen im Kopf-, Hals- und Gesichtsbereich
Narben und verhärtete Geweberegionen nach abgeschlossener Wundheilung
Bei neu auftretenden oder in ihrer Ursache ungeklärten Schwellungen sollte zunächst geklärt werden, wodurch das Ödem entstanden ist.
Manuelle Lymphdrainage nach Operationen
Nach Operationen sind Schwellungen häufig Bestandteil der normalen Gewebereaktion.
Durch den Eingriff können kleine Blut- und Lymphgefäße beeinträchtigt werden. Gleichzeitig führt die postoperative Gewebereaktion dazu, dass vorübergehend mehr Flüssigkeit im behandelten Bereich anfällt.
Je nach Eingriff und Heilungsphase kann die manuelle Lymphdrainage den Abtransport überschüssiger Gewebsflüssigkeit unterstützen.
Sie wird deshalb häufig nach:
orthopädischen Operationen
Gelenkoperationen
unfallchirurgischen Eingriffen
plastisch-chirurgischen Operationen
Eingriffen mit Beteiligung von Lymphknoten
eingesetzt.
Dabei richtet sich die Behandlung nach der betroffenen Region und den vorhandenen Abflusswegen.
Lymphdrainage bei Narben und verhärtetem Gewebe
Nach Operationen können neben einer Schwellung auch Narben und verhärtete Geweberegionen entstehen.
Nach abgeschlossener Wundheilung können solche Bereiche in die Behandlung einbezogen werden.
Dabei untersuche ich unter anderem:
Gewebekonsistenz
Verschiebbarkeit
Verhärtungen
Schwellung
Seitenunterschiede
Veränderungen rund um die Narbe
Je nach Befund können lymphatische Grifftechniken mit gezielter Arbeit am umliegenden Gewebe verbunden werden.
Chronisches Lymphödem und KPE
Bei einem chronischen Lymphödem ist die manuelle Lymphdrainage häufig Bestandteil eines umfassenderen Behandlungskonzeptes – der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE).
Dazu gehören je nach Situation:
manuelle Lymphdrainage
Kompression
Bewegung
Hautpflege
Selbstmanagement
Gerade bei ausgeprägten oder länger bestehenden Lymphödemen ist das Zusammenspiel dieser Maßnahmen von besonderer Bedeutung.
Die manuelle Lymphdrainage ist dabei ein wichtiger Baustein innerhalb der gesamten Entstauungsbehandlung.
Warum bei der Lymphdrainage weniger Druck mehr Präzision bedeutet
Eine Lymphdrainage muss nicht kräftig sein, um intensiv zu wirken.
Im Gegenteil:
Die Grifftechnik orientiert sich bewusst an den oberflächlichen lymphatischen Strukturen.
Kräftiges Kneten würde einen völlig anderen mechanischen Reiz setzen und wäre klassische Muskelarbeit – nicht manuelle Lymphdrainage.
Die langsamen Hautverschiebungen ermöglichen dagegen eine sehr gezielte Arbeit entsprechend dem Verlauf und der Funktion des Lymphsystems.
Der gleichmäßige Rhythmus wird von vielen Patienten zusätzlich als angenehm und tief entspannend empfunden.
Manuelle Lymphdrainage bei Therapie nach Maß in Wien
Bei einer Schwellung interessiert mich nicht ausschließlich die Stelle, an der sie sichtbar ist.
Entscheidend sind auch Ursache, Ausdehnung, Gewebebeschaffenheit und die verfügbaren Abflusswege.
Danach richtet sich der Aufbau der Behandlung.
Sanft arbeiten.
Abflusswege berücksichtigen.
Schwellungen gezielt behandeln.
Nicht einfach nur die Schwellung behandeln – sondern den gesamten Abflussweg mitdenken.
Manuelle Lymphdrainage bei Therapie nach Maß – Wien
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