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Therapie nach Maß Heilmassage Wien 1050

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Behandlung in Wien-Margareten, 1050

Klassische Massage in Wien

Die Grundlage der manuellen Massage

Die klassische Massage gehört zu den bekanntesten und bewährtesten manuellen Behandlungsmethoden.

Mit unterschiedlichen Grifftechniken werden vor allem Muskulatur, Haut und Bindegewebe behandelt.

Dabei ist klassische Massage wesentlich vielseitiger, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.

Ein langsamer, großflächiger Massagegriff erzeugt einen völlig anderen Reiz als eine kräftige Knetung oder eine kleine gezielte Friktion.

Druck, Geschwindigkeit, Rhythmus, Arbeitsrichtung und Grifftechnik lassen sich deshalb individuell verändern.

Klassisch bedeutet nicht standardisiert.

Je nachdem, was ich im Gewebe ertaste und welches Behandlungsziel im Vordergrund steht, stelle ich die Massage entsprechend zusammen.

Die fünf klassischen Massagegriffe

Die klassische Massage basiert im Wesentlichen auf fünf Griffgruppen.

Jede davon besitzt einen eigenen Charakter und ermöglicht eine andere Form der mechanischen Behandlung.

Streichungen – Effleurage

Streichungen werden meist großflächig und fließend mit den Händen ausgeführt.

Sie eignen sich sehr gut für den Beginn einer Massage.

Bereits während der ersten Streichungen kann ich Unterschiede wahrnehmen:

Wie fühlt sich die Muskulatur an?Wie hoch ist die Spannung?Gibt es Seitenunterschiede?Welche Regionen reagieren empfindlicher?

Je nach Druck, Geschwindigkeit und Rhythmus können Streichungen sehr ruhig und entspannend oder deutlich kräftiger ausgeführt werden.

Knetungen – Petrissage

Bei der Petrissage wird Muskulatur mit Händen und Fingern aufgenommen, gedrückt, verschoben und gegeneinander bewegt.

Dadurch lässt sich insbesondere größere Muskulatur wesentlich intensiver bearbeiten.

Knetungen können großflächig oder kleinräumiger ausgeführt und in ihrer Intensität sehr unterschiedlich dosiert werden.

Gerade bei kräftigen Muskelgruppen bietet die Petrissage zahlreiche Möglichkeiten, Spannung und Gewebekonsistenz während der Behandlung unmittelbar mit den Händen zu beurteilen.

Reibungen – Friktionen

Friktionen sind kleinere und gezieltere Bewegungen.

Dabei arbeite ich beispielsweise mit Fingerkuppen oder Daumen an ausgewählten Muskel- und Geweberegionen.

Die Bewegung kann längs, quer oder kreisförmig erfolgen.

Dadurch wird aus einer großflächigen Massage eine wesentlich präzisere Behandlung.

Friktionen bilden gleichzeitig einen wichtigen Übergang zu spezielleren manuellen Methoden, bei denen einzelne anatomische Strukturen noch gezielter behandelt werden.

Klopfungen – Tapotement

Beim Tapotement werden rhythmische Klopfungen beispielsweise mit:

lockerer Handkante

Fingerspitzen

gewölbter beziehungsweise hohler Hand

ausgeführt.

Geschwindigkeit und Intensität bestimmen den Charakter der Technik.

Klopfungen wirken eher stimulierend und werden deshalb gezielt eingesetzt, wenn ein entsprechender mechanischer Reiz gewünscht ist.

Vibrationen

Bei Vibrationen übertrage ich feine rhythmische Schwingungen mit den Händen auf das Gewebe.

Sie unterscheiden sich deutlich von Knetungen oder Friktionen und erweitern die klassische Massage um eine weitere Form der mechanischen Reizung.

Was kann klassische Massage bewirken?

Durch die Kombination der verschiedenen Grifftechniken kann eine klassische Massage sehr unterschiedlich gestaltet werden.

Sie kann unter anderem:

erhöhte Muskelspannung reduzieren

verspannte und druckempfindliche Muskelregionen behandeln

die lokale Durchblutung fördern

beanspruchte Muskulatur lockern

muskulär bedingte Bewegungseinschränkungen positiv beeinflussen

die Wahrnehmung der behandelten Körperregion verbessern

die Regeneration nach körperlicher Belastung unterstützen

körperliche Entspannung fördern

Nicht nur der Griff selbst ist dabei entscheidend.

Auch Tempo und Rhythmus verändern den Charakter einer Massage.

Langsame, gleichmäßige Griffe werden häufig als beruhigend und entspannend empfunden.

Kräftigere und schnellere Techniken setzen dagegen einen deutlich aktivierenden mechanischen Reiz.

Derselbe Griff kann unterschiedlich wirken – je nachdem, wie er ausgeführt wird.

Typische Einsatzbereiche der klassischen Massage

Klassische Massage eignet sich besonders bei:

Nacken- und Schulterverspannungen

Rückenbeschwerden

Schulter-Arm-Beschwerden

erhöhter Muskelspannung

Muskelverhärtungen

druckempfindlicher Muskulatur

muskulär bedingten Bewegungseinschränkungen

einseitiger beruflicher Belastung

langem Sitzen und statischer Muskelarbeit

sportlicher Belastung

beanspruchter Muskulatur

muskulären Dysbalancen

funktionellen Beschwerden des Bewegungsapparates

allgemeinem körperlichem Spannungsgefühl

dem Wunsch nach muskulärer Entspannung und Regeneration

Sie kann sowohl als eigenständige Massage als auch als Bestandteil einer umfassenderen Behandlung eingesetzt werden.

Von der großflächigen Massage zur gezielten Behandlung

Ein Vorteil der klassischen Massage besteht darin, dass ich während der Behandlung sehr viel über das Gewebe erfahre.

Beim Streichen und Kneten können beispielsweise Regionen auffallen, die sich deutlich gespannter, fester oder druckempfindlicher anfühlen als ihre Umgebung.

Dann kann ich die Behandlung entsprechend verändern.

Aus einer großflächigen Massage kann eine kleinere Friktion werden. Aus einer Knetung kann ein gezielter Druck entstehen. Zeigt sich ein besonders auffälliger Befund, kann ich bei Bedarf mit einer spezielleren manuellen Methode weiterarbeiten.

Dazu gehören beispielsweise:

Marnitztherapie

Myofascial Release

Triggerpunktbehandlung

Schröpfen

Dadurch kann eine klassische Massage fließend von einer allgemeinen Muskelbehandlung in eine sehr gezielte Arbeit an einzelnen Strukturen übergehen.

Klassische Massage – individuell dosiert

Auch bei einer klassischen Massage führe ich nicht automatisch bei jedem Patienten dieselben Griffe in derselben Reihenfolge aus.

Bereits beim ersten Kontakt zeigen sich Unterschiede.

Manche Muskelregionen fühlen sich weich und gut verschieblich an. Andere sind deutlich gespannt, verhärtet oder druckempfindlich.

Dementsprechend passe ich:

Grifftechnik, Druck, Geschwindigkeit, Rhythmus und Behandlungsdauer

an die jeweilige Region an.

Eine kräftige Rückenmuskulatur kann beispielsweise anders behandelt werden als ein empfindlicher Nackenbereich.

Genau diese Anpassung macht aus den klassischen Grundgriffen eine individuelle Massage.

Klassische Massage bei Therapie nach Maß in Wien

Streichen. Kneten. Reiben. Klopfen. Vibrieren.

Diese fünf Griffgruppen bilden seit Generationen die Grundlage der klassischen Massage und sind bis heute ein wichtiger Bestandteil manueller Behandlung.

Für mich entscheidet jedoch nicht die Anzahl der eingesetzten Griffe über die Qualität einer Massage.

Entscheidend ist, welcher Griff in diesem Moment für das betreffende Gewebe sinnvoll ist.

Klassisch ist die Grundlage – nicht die Grenze.

Klassische Massage bei Therapie nach Maß – Wien

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