Zum Inhalt springen
Therapie nach Maß Heilmassage Wien 1050

Startseite·Behandlungen·Triggerpunktbehandlung

Behandlung in Wien-Margareten, 1050

Triggerpunktbehandlung in Wien

Kleine Muskelpunkte – Schmerzen können weit entfernt wahrgenommen werden

Myofasziale Triggerpunkte sind lokal begrenzte, besonders druckempfindliche Bereiche innerhalb der Skelettmuskulatur.

Sie können Schmerzen unmittelbar an der betroffenen Stelle verursachen – oder Beschwerden in eine andere Körperregion ausstrahlen.

Genau das macht Triggerpunkte therapeutisch besonders interessant:

Der Ort des Schmerzes muss nicht der Ort des Triggerpunktes sein.

Bestimmte Muskeln besitzen typische Ausstrahlungsmuster. Ein Triggerpunkt in der Schulter-, Nacken- oder Rückenmuskulatur kann deshalb Beschwerden hervorrufen, die der Patient an einer ganz anderen Stelle wahrnimmt.

Bei der Triggerpunktbehandlung suche ich gezielt nach solchen Zusammenhängen.

Wie entstehen Triggerpunkte?

Triggerpunkte können sich im Zusammenhang mit unterschiedlichen Belastungen und Spannungszuständen entwickeln.

Mögliche begünstigende Faktoren sind:

muskuläre Überlastung

wiederholte einseitige Belastungen

lang anhaltende statische Muskelarbeit

erhöhte Muskelspannung

ungewohnte oder intensive körperliche Belastung

Schonhaltungen

Verletzungen

postoperative Veränderungen

längere Immobilität

ungünstige Bewegungs- und Haltungsmuster

stressbedingte muskuläre Daueranspannung

Triggerpunkte sollten dabei nicht einfach als kleine „Knoten“ im Muskel verstanden werden.

Sie sind Teil eines myofaszialen Spannungs- und Beschwerdebildes, bei dem lokale Veränderungen innerhalb der Muskulatur mit Schmerzen, Ausstrahlung und veränderter Muskelfunktion verbunden sein können.

Aktive und latente Triggerpunkte

Bei myofaszialen Triggerpunkten wird zwischen aktiven und latenten Triggerpunkten unterschieden.

Aktive Triggerpunkte

Aktive Triggerpunkte können spontan oder bei Bewegung Beschwerden verursachen.

Bei gezieltem Druck kann der bekannte Schmerz des Patienten ausgelöst werden. Dieser kann unmittelbar am behandelten Muskelpunkt bleiben oder in eine andere Region ausstrahlen.

Ein besonders wichtiges Zeichen ist dabei:

„Genau das ist mein Schmerz.“

Wenn der Patient den durch Druck ausgelösten Schmerz als sein bekanntes Beschwerdemuster wiedererkennt, liefert mir das eine wichtige Information für die weitere Behandlung.

Latente Triggerpunkte

Latente Triggerpunkte verursachen im Alltag nicht unbedingt spontan Beschwerden.

Bei der Tastuntersuchung können sie jedoch deutlich druckempfindlich sein und mit erhöhter Muskelspannung oder verändertem Bewegungsverhalten verbunden auftreten.

Wie finde ich einen Triggerpunkt?

Nicht jeder schmerzhafte Muskelpunkt ist automatisch ein Triggerpunkt.

Deshalb suche ich nicht wahllos nach empfindlichen Stellen, sondern untersuche zunächst den betreffenden Muskel und seine funktionellen Zusammenhänge.

Dabei achte ich auf:

Muskelspannung

tastbare auffällige Muskelbereiche

lokale Druckempfindlichkeit

Seitenunterschiede

typische Schmerzausstrahlung

Reaktion auf gezielten Druck

Bewegungsabhängigkeit

Zusammenhang zwischen Muskel und Beschwerdebild

Entscheidend ist die Verbindung aus Anatomie, Tastbefund und Schmerzreaktion.

Ich muss wissen, welchen Muskel ich untersuche, wo er verläuft und welche Beschwerden von diesem Muskel typischerweise ausgehen können.

Finden. Prüfen. Wiedererkennen. Behandeln.

Wie werden Triggerpunkte behandelt?

Je nach Muskel, Körperregion und Befund stehen unterschiedliche manuelle Techniken zur Verfügung.

Gezielte manuelle Kompression

Eine klassische Technik ist die gezielte Druckbehandlung.

Nachdem ich den auffälligen Punkt möglichst genau lokalisiert habe, baue ich mit Finger oder Daumen kontrolliert Druck auf.

Dieser wird für einige Sekunden gehalten und anschließend langsam wieder reduziert.

Die Qualität der Behandlung hängt dabei wesentlich von der Genauigkeit ab.

Ein präziser Finger am richtigen Punkt ist wertvoller als maximale Kraft an der falschen Stelle.

Längs- und Querfriktionen

Neben statischem Druck können kurze Längs- und Querfriktionen eingesetzt werden.

Damit lässt sich der auffällige Bereich innerhalb des Muskels oder am Übergang zu angrenzenden Strukturen mit einem anderen mechanischen Reiz behandeln.

Dehnung und Bewegung

Je nach Befund kann anschließend der gesamte Muskel in die Behandlung einbezogen werden.

Gezielte Dehnungen oder kontrollierte aktive Bewegungen verändern Muskellänge und Spannung und können die lokale Triggerpunktbehandlung sinnvoll ergänzen.

Ausstrahlende Schmerzen verstehen

Ein wesentlicher Bestandteil der Triggerpunktbehandlung ist die Kenntnis typischer Schmerzausstrahlungsmuster.

Beschwerden können dadurch an einer Stelle wahrgenommen werden, obwohl die beteiligte Muskelregion an einem anderen Ort liegt.

Das ist beispielsweise bei Beschwerden im Bereich von:

Kopf und Nacken

Schulter und Arm

Rücken

Gesäß und Hüfte

Unterarm und Hand

Oberschenkel und Knie

Wade und Fuß

therapeutisch interessant.

Gerade bei immer wiederkehrenden oder ausstrahlenden Schmerzen lohnt es sich deshalb, nicht ausschließlich den wahrgenommenen Schmerzpunkt zu untersuchen.

Triggerpunkte und myofasziale Zusammenhänge

Ein Triggerpunkt liegt innerhalb eines Muskels – dieser Muskel arbeitet jedoch nicht isoliert.

Deshalb untersuche ich bei Bedarf auch angrenzende Muskel- und Faszienregionen.

Hier lässt sich die Triggerpunktbehandlung besonders gut mit Myofascial Release und Marnitztherapie verbinden.

Myofascial Release ermöglicht mir die Behandlung größerer Spannungsbereiche und Gewebeschichten.

Die Marnitztherapie erlaubt eine sehr präzise anatomische Arbeit an Muskeln, Muskelrändern, Sehnen und Übergangsregionen.

Die Triggerpunktbehandlung konzentriert sich anschließend auf besonders auffällige und druckempfindliche Muskelpunkte.

So können großflächige Zusammenhänge und kleine lokale Befunde innerhalb einer Behandlung miteinander verbunden werden.

Typische Einsatzbereiche der Triggerpunktbehandlung

Die Triggerpunktbehandlung eignet sich insbesondere bei:

myofaszialen Schmerzsyndromen

Muskelverspannungen

erhöhtem Muskeltonus

schmerzhaften Muskelverhärtungen

Nacken- und Schulterbeschwerden

Schulter-Arm-Beschwerden

Rückenschmerzen

Beschwerden der Lendenwirbelsäule

Beschwerden zwischen den Schulterblättern

muskulär beeinflussten Kopfschmerzen

Gesäß- und Hüftbeschwerden

muskulär bedingten Bewegungseinschränkungen

sportlichen Überlastungsbeschwerden

beruflich bedingten einseitigen Belastungen

Unterarmbeschwerden

muskulärer Beteiligung bei Ellenbogenproblemen

muskulärer Beteiligung bei Knie- und Fußbeschwerden

Beschwerden der Waden- und Fußmuskulatur

muskulären Spannungsmustern bei Fersenschmerzen

funktionellen Beschwerden des Bewegungsapparates

Wie intensiv ist eine Triggerpunktbehandlung?

Da Triggerpunkte bereits druckempfindlich sind, kann ihre Behandlung deutlich spürbar sein.

Die Intensität passe ich an Muskel, Körperregion und Reaktion des Patienten an.

Dabei geht es nicht darum, möglichst starken Schmerz zu erzeugen.

Viel interessanter ist für mich, ob ich mit gezieltem Druck genau das bekannte Beschwerdemuster des Patienten erreiche.

Das unterscheidet präzise Triggerpunktarbeit vom einfachen kräftigen Drücken auf verspannte Muskulatur.

Triggerpunktbehandlung bei Therapie nach Maß in Wien

Bei der Triggerpunktbehandlung verbinde ich anatomisches Wissen, Tastbefund und typische Schmerzausstrahlung.

Zuerst suche ich den betreffenden Muskel anatomisch auf. Dann prüfe ich auffällige Bereiche auf Druckempfindlichkeit und mögliche Ausstrahlung.

Erst danach wird gezielt behandelt.

Je nach Befund kombiniere ich Triggerpunktbehandlung mit Marnitztherapie, Myofascial Release, Dehnungen oder anderen manuellen Techniken.

Finden. Prüfen. Wiedererkennen. Gezielt behandeln.

Ein präziser Finger am richtigen Punkt ist wertvoller als maximale Kraft an der falschen Stelle.

Triggerpunktbehandlung bei Therapie nach Maß – Wien

Termin

Triggerpunktbehandlung in Wien vereinbaren

Für eine Terminanfrage rufen Sie mich bitte an oder schreiben Sie mir eine E-Mail. Ihre Beschwerden besprechen wir persönlich.

Alle Verfahren im Überblick: Behandlungen

Anrufen Termin anfragen