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Behandlung in Wien-Margareten, 1050
Kinesiotaping in Wien
Elastisches Tape als Ergänzung zur manuellen Behandlung

Kinesiotaping ist eine Behandlungsmethode, bei der ein elastisches Tape gezielt auf die Haut aufgebracht wird. Anders als ein klassischer unelastischer Verband soll das Tape die Bewegung nicht grundsätzlich einschränken.
Es passt sich den Bewegungen des Körpers an und bleibt – abhängig von Hautverträglichkeit, Körperregion und Belastung – häufig mehrere Tage auf der Haut.
Dadurch entsteht ein wesentlicher Unterschied zu einer rein manuellen Behandlung:
Meine Hände behandeln während des Termins – das Tape begleitet den Patienten danach weiter.
Woher kommt Kinesiotaping?
Das Konzept des elastischen Kinesiotapings wurde in den 1970er-Jahren vom japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase entwickelt.
Sein Ziel war eine Tapeanlage, die Bewegungen weiterhin zulässt und gleichzeitig über den Kontakt mit der Haut einen zusätzlichen Reiz setzt.
Heute wird elastisches Taping weltweit in Therapie, Rehabilitation und Sport eingesetzt.
Wie funktioniert Kinesiotape?
Das Tape besitzt elastische Eigenschaften und wird je nach gewünschter Anwendung mit unterschiedlicher Richtung, Spannung und Form auf die Haut geklebt.
Bei Bewegung verschieben sich Haut und darunterliegendes Gewebe gegenüber dem Tape. Dadurch entsteht ein kontinuierlicher mechanischer und sensorischer Hautreiz.
Das Tape selbst „zieht“ dabei keinen Muskel dauerhaft in die richtige Position und ersetzt auch keine aktive Muskelarbeit.
Seine Wirkung wird vielmehr über das Zusammenspiel von Hautreizung, sensorischer Wahrnehmung und Bewegung erklärt.
Je nach Anlagetechnik können unterschiedliche therapeutische Ziele verfolgt werden.
Unterschiedliche Tapeanlagen
Kinesiotape wird nicht bei jedem Beschwerdebild gleich geklebt.
Muskelanlagen
Bei muskulären Beschwerden kann das Tape entlang eines bestimmten Muskelverlaufs angelegt werden.
Richtung und Spannung richten sich nach dem jeweiligen Behandlungsziel und der angewandten Taping-Methode.
Solche Anlagen können beispielsweise bei erhöhter Muskelspannung, Überlastungsbeschwerden oder zur begleitenden Unterstützung einer manuellen Behandlung eingesetzt werden.
Gelenknahe Anlagen
Rund um Gelenke können Tapeanlagen verwendet werden, um die sensorische Wahrnehmung der betreffenden Region zu unterstützen.
Dabei bleibt die Beweglichkeit grundsätzlich erhalten – ein wichtiger Unterschied zu starren Tapeverbänden.
Lymphatische Tapeanlagen
Bei lymphatischen Anlagen wird das Tape häufig in mehrere schmale Streifen aufgeteilt und fächerförmig aufgeklebt.
Durch die elastische Rückstellkraft und die Bewegung der Haut entstehen wechselnde mechanische Reize im oberflächlichen Gewebe.
Diese Technik kann als ergänzende Maßnahme bei bestimmten Schwellungen und Ödemen eingesetzt werden und lässt sich mit manueller Lymphdrainage kombinieren.
Form und Spannung werden individuell gewählt
Je nach Körperregion und Ziel können unterschiedliche Tapeformen verwendet werden, beispielsweise:
I-Tape
Y-Tape
X-Tape
Fächer- bzw. Lymphtape
Ebenso wichtig ist die Dosierung der Spannung.
Mehr Zug bedeutet nicht automatisch eine bessere Wirkung. Bestimmte Tapeanlagen werden sogar mit sehr geringer oder nahezu keiner zusätzlichen Spannung angebracht.
Deshalb werden Form, Verlauf, Zugrichtung und Spannung individuell gewählt.
Typische Einsatzbereiche von Kinesiotaping
Kinesiotaping kann als ergänzende Maßnahme bei verschiedenen Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt werden, beispielsweise bei:
muskulären Verspannungen
Nacken- und Schulterbeschwerden
Rückenbeschwerden
Schulter-Arm-Beschwerden
muskulären Überlastungen
sportlicher Beanspruchung
Beschwerden im Bereich von Ellenbogen und Unterarm
gelenknahen Beschwerden
Kniebeschwerden
Beschwerden der Waden- und Fußmuskulatur
funktionellen Bewegungseinschränkungen
muskulären Dysbalancen
bestimmten posttraumatischen Beschwerden
bestimmten postoperativen Beschwerden nach entsprechender Heilungsphase
Schwellungen und Ödemen als ergänzende Maßnahme
Narben nach vollständiger Wundheilung
Die Tapeanlage richtet sich dabei immer nach Beschwerdebild, Hautzustand und Behandlungsziel.
Tape und Bewegung gehören zusammen
Ein Kinesiotape entfaltet seinen charakteristischen mechanischen Reiz vor allem dann, wenn sich der Körper bewegt.
Mit jeder Bewegung verändert sich die Spannung zwischen Tape und Haut. Dadurch erhält das Nervensystem wiederholt sensorische Informationen aus der beklebten Region.
Das macht Kinesiotaping besonders interessant als Ergänzung zu einer manuellen Behandlung und zu aktiver Bewegung.
Kinesiotaping als Ergänzung meiner Behandlung
In meiner Praxis setze ich Kinesiotape häufig nicht isoliert, sondern im Anschluss an eine gezielte Behandlung ein.
Je nach Befund kann es beispielsweise eine Heilmassage, Marnitztherapie, Myofascial Release, Triggerpunktbehandlung, FDM oder manuelle Lymphdrainage ergänzen.
Die manuelle Behandlung erfolgt während des Termins – anschließend kann das Tape noch über einen längeren Zeitraum auf der Haut verbleiben.
Kinesiotaping bei Therapie nach Maß in Wien
Kinesiotaping soll den Körper nicht starr fixieren.
Das elastische Material ermöglicht Bewegung und setzt dabei einen kontinuierlichen Reiz auf die Haut.
Gezielt angelegt, individuell dosiert und passend zur vorausgegangenen Behandlung.
Meine Hände behandeln während des Termins.
Das Tape begleitet den Patienten danach weiter.
Kinesiotaping bei Therapie nach Maß – Wien
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